Gedichtetes

Gedichte aller Art, vom strengen Sonett bis zu lautmalerischen Experimenten

Ein grünes Sammelplatzschild mit dem Zusatz „Gebrannte Kinder“ an einem Pfosten. Vater

Im kalten Schatten des Vaters ringt ein Sohn um Identität und Vergebung. Eindringliche Reise durch Schmerz, Hoffnung und Selbstsuche.

Ein Regenbogen zieht sich neben grünen Baumkronen über einen wolkigen Himmel. Ein Esel, ein Hund, eine Katze, ein Hahn... und ich

Mutiger Befreiungsschrei im freien Fall – zwischen Verzweiflung, Hoffnung und bittersüßem Märchenglauben. Schmerzhaft ehrlich. Poetisch trotzig.

Eine tote Ratte liegt auf Kopfsteinpflaster; an ihrem Körper sitzen Wespen. Deutschland *tiefesseufzen*

Bitterböses Gedicht über Doppelmoral, Angstpolitik und das Schweigen der Mehrheit. Schneidend klar, resigniert und wütend zugleich.

Gelbe Schablonen mit ausgeschnittenen Ziffern liegen auf rauem Boden. Das wird man doch wohl noch fragen dürfen

Fragefeuerwerk aus Alltagsfloskeln, das spielerisch die Sinnsuche im Sprachrausch hinterfragt. Irritierend leicht, verblüffend tief.

Ein offenes Holzgerüst mit einer Sitzbank steht vor einem Maisfeld. Heile Welt (I)

Mit Sense und Schuld bewaffnet, zerstört ein Riese Natur, um Platz für ein Fest voller Musik, Liebe und Hoffnung zu schaffen – bittersüßer Neubeginn.

Ein Taschenbuch mit einem Frauenporträt liegt auf einem grau gesprenkelten Sitz. Julia

Ein stiller Liebesbrief über den Wunsch, die Angesprochene in ihrem reinen Sein zu erleben, ihr beizustehen im Lärm der Welt, wo niemand ihr Gähnen sieht.

Eine Schale voller Zigarettenstummel und Asche. Balsam der Besonnenheit

Wuchtig und wachrüttelnd: Diese Verse seifen nicht ein, sie brennen. Ein lyrischer Aufruf gegen das Wegsehen. Laut, klar, unmissverständlich.

Eine Frau blickt durch ein Fahrzeugfenster; in der Scheibe spiegelt sich eine violette Fahne. Fr.e.e.C.K.S.*

Spöttisch-liebevolles Hochzeitsgedicht voll Ironie, Charme und Wahrheiten über Ehe, Freundschaft, Sex und das kleine Chaos dazwischen.

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