Geyerlei Gereimtes

Lyrik und Prosatexte von Steffen Geyer, die entstehen, wenn ihn die Welt überfordert, ihm Wundervolles geschieht oder ein Gedanke seinen Kopf nicht ohne Hilfe verlassen will.

Weiße Blüten in einer Schwarzweiß-Nahaufnahme. Tauwetter

Zwischen Winterhauch und erstem Blühen regt sich leise das Leben – ein Flüstern von Frühling, das den Wald in goldene Erwartung taucht.

Ein Holzscheit ragt in ein großes, hell loderndes Feuer. Heißer Abschied

Flammendes Ritual des Vergehens. Funken, Tränen und Glut verweben sich zu einer poetischen Erinnerung an ein Fest.

Ein schmaler, verfallener Gang mit abblätternden Wänden und Schutt auf dem Boden. Frieden in Donezk

Wenn die Waffen schweigen, kehrt das Leben zurück - doch in den Trümmern lauern Minen und alter Hass, der schon den nächsten Krieg erträumt.

Aufkleber und ein Zettel mit der Überschrift „Der Polizeipräsident in Berlin“ an einer Tür. Geld und Sorgen

Gefangen im Farbenspiel zwischen Macht, Markt und Moral – bissig, verdichtet und mit einem unerwarteten Ausweg.

Eine kahle Gebirgslandschaft mit schroffen Felsformationen in Braun- und Violetttönen. Schritt um Schritt

In einem Meer aus schmerzendem Sand auf der Suche nach Sinn. Zwischen Fühlen und Müssen treiben Durst, Trotz und Sehnsucht - doch wohin?

Schwarzweißes Wandbild eines grinsenden Gesichts mit großen dunklen Augen und langen Haaren. Er und Ich

Ein Mann wird aus Hass getötet, doch die wahre Tragödie offenbart sich erst im letzten Atemzug – eine dunkle Reise ins Innere.

Auf einer Hausfassade steht in großen weißen Buchstaben: „Dieses Haus stand früher in einem anderen Land“. Kanzler*innen

Von Merz bis Adenauer seziert dieses Gedicht die bundesrepublikanische Geschichte. Satirische Suche nach dem, was deutsche Kanzler eint und trieb.

Ein grünes Sammelplatzschild mit dem Zusatz „Gebrannte Kinder“ an einem Pfosten. Vater

Im kalten Schatten des Vaters ringt ein Sohn um Identität und Vergebung. Eindringliche Reise durch Schmerz, Hoffnung und Selbstsuche.

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