Kurzvita
Geboren wurde ich 1979 in Suhl in Thüringen. Die Wendejahre haben mich geprägt – besonders meinen Blick auf das Verhältnis zwischen Staat und Bürger:innen. Der Thüringer Wald weckte meine Liebe zur Natur.
1998 kam ich nach Berlin, um Rechtswissenschaften zu studieren. Berlins Vielfalt und das Miteinander unterschiedlichster Lebensweisen zogen mich rasch in ihren Bann. Heute möchte ich nirgendwo anders leben.
Seit 2001 engagiere ich mich in der deutschen Bürgerrechtsbewegung für die Legalisierung von Cannabis und anderen psychoaktiven Substanzen. Heute bin ich eines ihrer öffentlichen Gesichter. Dabei verbinde ich politische Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Projektorganisation.
Professioneller Aktivismus
Ich arbeite an der Schnittstelle von Politik, Öffentlichkeit und zivilgesellschaftlicher Bewegung. Ich organisiere Demos. Schreibe Reden. Stehe auf Bühnen. Diskutiere. Erkläre komplizierte Gesetze in einfachen Worten. Vernetze Menschen.
Außerdem unterstütze ich Journalist:innen und Wissenschaftler:innen bei der Recherche, vermittle Interviewpartner:innen oder stehe selbst Rede und Antwort.
In den Medien, politischen Fachgesprächen und parlamentarischen Anhörungen vertrete ich eine faktenbasierte, liberale Drogen- und Suchtpolitik. Im Fokus: Entkriminalisierung, Regulierung, Aufklärung.
Demokratie braucht Teilhabe
Ich glaube daran, dass demokratische Mitbestimmung nicht an der Tür der Parlamente endet. Deshalb engagiere ich mich in und für Bürger:inneninitiativen, Vereine, Verbände, Parteien, Bildungs- und Kultureinrichtungen.
Von 2003 bis Juli 2026 war ich Versammlungsleiter der Hanfparade. Bis März 2025 leitete ich das Hanf Museum Berlin. Als Vorsitzender des CSCD vertrat ich die deutschen Cannabis Social Clubs.
Moral als Kompass
Menschenrechte und Humanismus sind für mich der Maßstab politischer Arbeit – auch innerhalb der Legalisierungsbewegung. Für diesen Anspruch werbe und streite ich, in der Öffentlichkeit ebenso wie in den sozialen Medien.
Meine Positionen vertrete ich in Gesprächen, auf Bühnen und in politischen Fachdebatten. Am 6. November 2023 nahm ich als Vertreter des CSCD an der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses zum Cannabisgesetz teil.
Berauschendes Fachbuch
2008 erschien bei KiWi „Rauschzeichen – Cannabis: Alles, was man wissen muss“.
Gemeinsam mit Georg Wurth habe ich das Sachbuch geschrieben. Es erklärt, wie Cannabis im Körper wirkt, welche Rolle es in unserer Kultur spielt und welche Chancen und Risiken mit seiner Legalisierung verbunden sind.
Die BZgA empfahl „Rauschzeichen“ 2009 Angehörigen von Cannabiskonsument:innen zur Lektüre.
Buchkritik: „Legalize it!“ – Susanne Mack, Deutschlandradio Kultur, .
Leben heißt Lernen
Meine Schwerpunkte sind Pressearbeit, politische Kommunikation und die Leitung von Projekten und Teams. Diese Erfahrung setze ich in politischen, kulturellen und Bildungsprojekten ein.
- Hanfparade: 15-köpfiges Organisationsteam und rund 100 Helfer:innen koordiniert.
- Hanf Museum: Verantwortung für 10 feste und rund 20 stundenweise Mitarbeitende.
- adriAkustik Liedermacher:innenfestival: Pressearbeit, Webseite und Leitung von 78 Helfer:innen.
Stationen, Arbeitsbeispiele und Nachweise stehen in meinem Lebenslauf.
Mit Licht malen
Jenseits der Politik beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Fotografie. Dabei habe ich mich auf Konzert- und Porträtfotos spezialisiert. Gerne dokumentiere ich auch Events aller Art in ausdrucksstarken Bildern.
Eine Auswahl meiner fotografischen Arbeiten findest du auf meinem Instagram-Profil.
Gedichte, Gefühle & Gekritzel
2020 entdeckte ich die Lyrik als neuen Ausdrucksweg. Was spielerisch begann, hilft mir heute, Konflikte zu verarbeiten, und macht mein Leben reicher.
Wenn mich die Welt überfordert, mir Wundervolles geschieht oder ein Gedanke den Kopf ohne Hilfe nicht verlassen will, bringe ich meine Leiden(schaften) zu Papier.
Mit Geyerlei Gereimtes habe ich meinen Gedichten, Liedern und Prosatexten ein Zuhause geschaffen. Die Mieter freuen sich auf deinen Besuch.