Geyerlei Gereimtes

Lyrik und Prosatexte von Steffen Geyer, die entstehen, wenn ihn die Welt überfordert, ihm Wundervolles geschieht oder ein Gedanke seinen Kopf nicht ohne Hilfe verlassen will.

Rotes Plakat mit einem Porträt, SPD-Schriftzug und dem Zitat „Die Zukunft wird nicht gemeistert von denen, die am Vergangenen kleben“. Labsal

In der Politik ist Schadenfreude Alltagstrost. Wer verliert, hofft auf Todesanzeigen, in denen politische Konkurrenz verschwindet.

Eine Schale voller Zigarettenstummel und Asche. Balsam der Besonnenheit

Wuchtig und wachrüttelnd: Diese Verse seifen nicht ein, sie brennen. Ein lyrischer Aufruf gegen das Wegsehen. Laut, klar, unmissverständlich.

Eine Packung mit der Aufschrift „Legalisierung“ liegt auf einem Exemplar des Grundgesetzes. #TagDerDeutschenEinheit

Bissig, pointiert, provokant: Diese Zeilen sezieren den Zustand der Nation mit scharfem Sarkasmus – bitterböse Lyrik zwischen Resignation und Revolte.

Eine mit Kreide gezeichnete Eule auf einer verrosteten Metallklappe. Guter Rat

Bitterkomischer Abgesang auf wohlmeinende Ratschläge. Spöttisch, rhythmisch, voll liebevoller Rebellion gegen Erwartungen und Bevormundung.

Eine beleuchtete Statue mit Kreuz und Buch vor dunklem Mauerwerk. Eine Pfingstgeschichte

Wenn die Weizenernte zum Albtraum wird. Halluzinationen, heiliger Wahnsinn und ein mysteriöser Feiertag. Was an Pfingsten wirklich passierte.

Eine Frau blickt durch ein Fahrzeugfenster; in der Scheibe spiegelt sich eine violette Fahne. Fr.e.e.C.K.S.*

Spöttisch-liebevolles Hochzeitsgedicht voll Ironie, Charme und Wahrheiten über Ehe, Freundschaft, Sex und das kleine Chaos dazwischen.

Eine große Seifenblase schimmert vor einem Hintergrund aus weiteren Blasen. Und doch Liebe ich dich

Schmerzerfüllter Abgesang auf eine Liebe, die bleibt, obwohl sie geht. Roh, ehrlich, verletzlich – eine Anapher wie ein letzter Blick aufs Handy.

Nebel liegt über einem See; kahle Zweige und dunkle Bäume stehen am Ufer. Nebel

Ein Gedicht voll Nebelschwere – melancholisch, scharf beobachtet, mit feiner Ironie. Einsamkeit im Dunst, doch der Blick bleibt hellwach.

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